Eupackardia calleta

(phot. Kirby Wolfe)

Die (neben einem traumhaften Falter) vielleicht farbenprächtigste Raupe...

...hat Eupackardia calleta, der aus den südlichen USA bis nach Honduras vorkommt.

Ich erhielt Eier aus dem sonnigen Spanien, die schon sehr bald nach Erhalt schlüpften. Die Schlupfquote lag bei etwa 60%, also waren leider nicht alle Eier befruchtet.

Wie bei vielen anderen Saturniidae auch, lassen sich die E. calleta-Raupen sehr gut mit Ligusterlaub ernähren, wahrscheinlich der Standardfutterpflanze für die Saturniidae-Zucht. 

(phot. Dirk Eckardt)

Die Eier hält man bis zum Schlupf der Räupchen feucht, lässt sie aber auf gar keinen Fall im Wasser "ertrinken"! Ein stets feuchtes Stück Küchenpapier in einer Ecke des Ei-Behälters sorgt schon ausreichend für die nötige Luftfeuchte.

(phot. Dirk Eckardt)

Infolge des Wachstums und des entsprechenden Kotabsatzes der Raupen sind die Aufzuchtbehälter regelmäßig komplett zu reinigen, oft schon nach wenigen Tagen! Alle 2-3 Tage sprüht man mit einer fein eingestellten Blumenspritze Blätter und Küchenpapier ein. 

(phot. Dirk Eckardt)

Bitte aber wirklich nur ganz wenig, denn schnell verkleben sonst die Raupen mit den Wassertropfen an den Behälterwänden!

Leider verstarben alle Raupen binnen weniger Tage ohne erkennbaren Grund!