Rothschildia erycina nigrescens

(phot. Internet, Kirby Wolfe)
Ein traumhaft schöner Saturniide...
...ist R. e. nigrescens, der von Costa Rica bis Ecuador vorkommt. Auch als Raupe ist dieser mittelgroße Nachtfalter eine Augenweide. Als Futter nehmen die Larven Liguster an, wie andere Rothschildia auch.
Ich erhielt Eier von Weibchen aus der Gegend von Santander/Otro Mundo in Kolumbien.
Die Larven wachsen bei tropischen Klimaverhältnissen recht rasch (vertragen aber keine allzu hohen Temperaturen!!!) und verzehren bald große Mengen Ligusterlaub. Auf Sauberkeit, also auf ein häufiges, wenigstens aber regelmäßiges Wechseln des Bodensubstrates im Aufzuchtbehälter (ich verwende stets feuchtes Küchenpapier) ist zu achten. Spätestens alle zwei Tage sprühe ich das Blattwerk und so auch die Raupen mit handwarmem Wasser ein. Ich bevorzuge (bei eigentlich allen Zuchten), die Zweige lose in dem Behälter aufzustellen, also nicht unbedingt in Wasser eingestellt zu reichen. Dies verlangt aber das Anbieten von frischem Grün etwa alle 3-4 Tage.
(phot. D. Eckardt)
Das Bild oben zeigt eine etwa zu einem Drittel erwachsene Raupe von R. e. nigrescens.
Bei stetem Appetit gedeihen die Raupen sehr gut und wachsen verhältnismäßig schnell:

(phot. Dennis Wienhusen, Dortmund)
Anfang August 2003 schlüpfte der erste Falter:
