Das Mittelalter

  

und die historische Darstellung eines Tempelritters

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 Ordensritter waren Krieger und Mönche zu gleichen Teilen. Sie waren bereit, für die Wahrung von Frieden und Recht und für die Verteidigung des Glaubens zu den Waffen zu greifen. Dienstbereitschaft im Sinne der gerechten Sache aus tiefer innerer Überzeugung kennzeichnete ritterliches Denken und Tun. Dieser Sache ergeben zu dienen, Leben zu schützen, das Wohl der Gesellschaft im Auge zu haben, Ketzer und Ungläubige zu bekämpfen, sowie Schwache zu verteidigen, war das Anliegen eines Ordensritters. Er diente auch, um Ruhm zu erlangen. Erbarmen, Milde, Güte, Demut und maßvolles Handeln waren seine Tugenden. In Turnieren und Trainingskämpfen erprobte er seine Kampfkraft und maß sich mit anderen.

Damals wie heute übt das Rittertum eine starke Faszination auf die Menschen aus. Nicht zuletzt durch den Einfluss der Kirche entwickelte sich der christliche Ritter mit all seinen Idealen: Seine disziplinierte Kraft, die es ihm ermöglichte, auch schwerste Gefechte siegreich zu überstehen; aber auch die feinen Umgangsformen, das Beherrschen der Etikette, des guten Tons, der Regeln des Anstands und der Fairness waren auf der Skala der Tugenden von höchster Bedeutung.

Ordensritter leisteten einen wichtigen Beitrag, dass Kenntnisse aus fernen Kulturen ihren Weg nach Europa finden konnten. Güter aus dem Morgenland, wie Färbemittel, Seide und Porzellan, Gewürze und Heilkräuter wurden von Kreuzrittern in ihre Heimatländer gebracht. Über nachbarschaftliche Beziehungen im Heiligen Land erlernten sie die Astronomie und die Navigation durch Entfernungsmessung der Sterne. Sie brachten die ersten Brillen und die Seife mit nach Europa. Das Mühle-Spiel stammt aus dieser Zeit ebenso wie die Idee, mit Brieftauben Nachrichten über weite Entfernungen zu übermitteln.

Das arabische Lehrbuch der Heilkunde aus dem 11. Jh. war noch über 600 Jahre lang in Europa in Gebrauch, denn die Araber hatten die griechischen Kenntnisse über Jahrhunderte immer weiter entwickelt.

Was geschah in Europa in den Jahren 1200 bis 1300?

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Wir stellen das Templerlager zu "Akkon 1238 A.D." dar, 

auch bekannt als "Templer Dortmund"

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Wir sind eines der wenigen Heerlager mit einem ca. 5m großen und wurffähigen Trébuchet!

Gerade die Darstellung eines christlichen Ritters ist uns sehr wichtig. Dies praktizieren wir während unseres Lagerlebens und auch auf Veranstaltungen, die wir als sogenannte "Tagesgäste" besuchen. Es gehört nun einmal zum alltäglichen Leben eines Ordensritters dazu. Tief religiös muss bei uns aber niemand zwingend sein. 

Unsere Lagerregeln

(Hier findet sich die Templerregel nach Körner)

Wir sind offizielles Mitglied im Deutschen Ritterschaftsbund

Wir sind auch offizieller Unterzeichner der Aachener Erklärung

Wir alle sind keine ausgesprochenen "A-Leute", d.h., dass wir nicht mit der Brechstange authentisch sein wollen. Wir propagieren eher den Begriff der geschichtsnahen Interpretation. Letztendlich ist es der Spaß an der Sache, der über allem stehen muss. Die überlieferten Templerregeln bieten aber auch einen recht guten Überblick und eine Zusammenfassung dessen, was ein Ordensbruder an Kleidung trug, wie er sich im Alltag verhielt und wie er kämpfte. Gerne geben wir Neulingen und Einsteigern Ratschläge und Hinweise, um inhaltliche Fehler bei der Darstellung und im Lagerleben zu vermeiden! Fehler haben wir alle am Anfang gemacht, denn sie sind dazu da, gemacht zu werden. Oftmals machen wir sogar heute noch welche, man lernt schließlich nie aus...

Wir alle stehen voll im Berufsleben, daher sind wir auch nicht unbedingt darauf angewiesen, mit unserem Ritterlager auf Veranstaltungen Geld zu verdienen! Sehr freuen würden wir uns natürlich über Spenden bzw. die Erstattung von Fahrt- oder Transportkosten, denn dies ist ein nicht unerheblicher Faktor für uns, gerade auch, wenn wir unser(e) Pferd(e) mitbringen!

Wieso Ritterspiele?

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Eigene Beweggründe und Bildergalerien diverser Veranstaltungen

 

Aus der Rüstkammer

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Waffen, Schilde, Kleidung, Lagerleben usw.

 

Das Mittelalter im Netz

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Links zu verschiedenen Themen

Literatur und Quellen

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Mitstreiter:

Ordensritter

+Grundausstattung eines Ordensritters+

Ekkehard von Lemberg

(alias Dirk), Ordensritter, Gründer der Komturei und Komtur des Lagers

Edgar von Pinningen

(alias Edgar) Ordensritter, Marschall, Vize-Komtur des Lagers und Komtur zu Pinningen

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Sergeanten/Dienende Brüder

+Grundausstattung eines Sergeanten+

Johannes von Gollenstein

(alias Heidi), Untermarschall

Arthur von Argeste

(alias Robby), Sergeant

+Die zivile Darstellung eines Templers+

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Geistliche/Kapläne

Heribert von Werden

(alias Ralf), unser Mönch des Lazarusordens, unterstützt uns tatkräftig in klerikalen Angelegenheiten

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Gefährten aus anderen Ritterorden

Johanniter Albin von Bork

(alias Axel)

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Tross/Gefolge

Gabriel 

dessen Eltern im Winter den Wölfen zum Opfer fielen und er so

bei uns Schutz fand

Georg von Meiersfeld 

(alias Jürgen), unser getreuer Medicus und Mitstreiter des Ordens

Der (noch) namenlose Sarazene

(alias Deniz), unser bester Kundschafter



TERMINE 2011

30.4.-1.5.2011

3. Mittelalterfest im Zoo Dortmund

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Pressestimmen:

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